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Wasserbetten & Strom

Schöne Träume und eine optimale Anpassung an den Körper versprechen Wasserbetten. Tatsächlich haben sie viele Vorteile, da der Körper ideal gelagert ist, die richtige Temperatur für einen guten und tiefen Schlaf sorgt und zudem Allergiker weniger Probleme mit Milben haben, die sich in Matratzen besonders wohl fühlen.


Trotzdem sollte vor der Anschaffung eines Wasserbetts darüber nachgedacht werden, ob sich diese Vorzüge nicht mit anderen Mitteln realisieren lassen. Die richtige Schlaftemperatur ist der Punkt, der das Wasserbett zu einem ökologischen Problem werden lässt. Wer über die Anschaffung eines Wasserbetts nachdenkt, sollte dabei nicht vergessen, dass dieses Bett immer an der Steckdose angeschlossen sein wird. Dieser Stromanschluss ist mit Mehrkosten von jährlich bis zu zweihundert Euro verbunden, denn es befindet sich eine Menge Flüssigkeit in einem Wasserbett, die dauerhaft auf die eingestellte Temperatur erwärmt wird. Der zusätzliche co2-Ausstoß der Kraftwerke, der durch den Betrieb von Wasserbetten erzeugt wird, könnte daher durchaus für Alpträume sorgen.

Wer trotzdem nicht auf den komfortablen Schlaf, den ein Wasserbett zweifelsohne bietet, verzichten möchte, sollte bei der Anschaffung und auch beim Betrieb des Wasserbetts einige Punkte beachten, um den Energieverbrauch möglichst niedrig zu halten. Besondere Aufmerksamkeit sollte daher der Heizung geschenkt werden, die effizient und mit geringen Betriebsverlusten arbeiten soll. Gleichzeitig ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Matratze gut gegen Wärmeverluste isoliert ist.

Die Temperatur des Wassers sollte nicht höher, als 28 Grad sein, da der Schlaf auf einem zu warm eingestellten Wasserbett weder gesund ist, noch zu einer positiven Energiebilanz führt. Ein Raum, in dem ein Wasserbett steht, sollte nicht übermäßig beheizt werden, da die Temperatur des Betts für einen gesunden Schlaf ausreicht und gleichzeitig Wärme an die Umgebung abgegeben wird. Trotzdem sollte die Temperaturdifferenz zwischen Raum und Wasserbett nicht zu hoch sein, da das Bett ansonsten zu viel Wärme an die Umgebung abgibt und das Wasser somit stärker nachgeheizt werden muss. Die Lüftung des Raumes sollte sich auf eine kurze Stoßbelüftung beschränken, damit die Wärme, die das Wasserbett an die Umgebung abgibt, nicht verloren geht, sondern für die Raumklimatisierung sinnvoll verwendet werden kann.